philosophie für Kinder

In der Philosophie stellt man große und kleine Fragen: Darf man lügen? Wann hat die Zeit angefangen? Woher kommen wir?

Kinder begegnen diesen Fragen mit erfrischender Aufgeschlossenheit und Neugierde. Sie werfen philosophische Probleme schon ganz früh auf: Woher weißt du, wie ich mich fühle? Was ist der Tod? Darf man böse zu bösen Menschen sein?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen haben sie keine Scheu, sich und Autoritäten in Frage zu stellen. Sie sind noch nicht durch eine Fülle von Vorurteilen belastet, denen sie sich ihr Leben lang verschrieben haben. In ihrer uneingeschränkten Kreativität sehen sie Zusammenhänge und finden Beispiele, die Erwachsene in Staunen versetzen. Kurz und knapp: Kinder sind ganz ausgezeichnete Philosophen!

Kinder können wiederum viel in der philosophischen Diskussion lernen: Eine eigene Meinung zu haben reicht nicht aus, man muss sie auch begründen können. Sie sehen, dass auch Erwachsene nicht immer eine Lösung haben und manche Fragen unbeantwortet bleiben, obwohl wir die Antwort noch so gerne wissen möchten. Sie erfahren, dass man auch im Grübeln über eine Frage etwas gewinnt, auch wenn man keine Lösung findet! Sie lernen, miteinander über Probleme und unterschiedliche Meinungen zu diskutieren und argumentieren. Dabei bilden sie ihre Fähigkeiten aus, ihre Meinungen klar darzustellen und zu verteidigen sowie auf die Meinungen anderer einzugehen.

Aus diesen Gründen sind Kinder eine Bereicherung für die Philosophie und Philosophie eine Bereicherung für Kinder! Der Denkdetektiv widmet sich deshalb der Vermittlung der Philosophie an Kinder.

"Kinder sind eben die einzigen kühnen Philosophen. Und kühne Philosophen sind Kinder. Wie die Kinder muß man immer fragen: Und wie geht es weiter?" (Jewgeni Samjatin)